Veranstaltungen im Mahnmal St. Nikolai Juli bis September 2020

Gerne möchten wir Sie an dieser Stelle auf die geplanten Veranstaltungen des Mahnmal St. Nikolai aufmerksam machen. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Mahnmals St. Nikolai.

 

Nachbilder. Wechselnde Perspektiven auf Hiroshima

Sonderausstellung

28. Juli bis 23. August 2020

 

Vor 75 Jahren wurde auf Befehl der US-amerikanischen Regierung über der japanischen Stadt Hiroshima die erste Atombombe abgeworfen. Zehntausende Menschen starben bei der Explosion und später an ihren Folgen.

Anhand von Fotografien, Zeitschriften, Bildbänden und Comics sowie Zeichnungen von Augenzeugen zeigt die Ausstellung, wie über dieses Ereignis in den Vereinigten Staaten, Westeuropa und in Japan in den Medien berichtet und später daran erinnert wurde. Dabei werden die unterschiedlichen Perspektiven und Narrationen einander gegenübergestellt und kritisch hinterfragt.

Nicht die eine große Geschichte über Hiroshima wird in dieser Ausstellung erzählt, sondern viele kleine Geschichten, die um das Ereignis herum in den letzten 75 Jahren entstanden sind. Geschichten von persönlichen Schicksalen, nationalen Ängsten und – aus heutiger Sicht – kuriosen Entwicklungen, die längst in Vergessenheit geraten sind. Nur ein ikonisches Bild, das bis heute die Erinnerung an die Atombombenabwürfe prägt, taucht in der Ausstellung nicht auf.

Eine Ausstellung der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg in Kooperation mit dem Japan-Zentrum der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Der Eintritt zur Sonderausstellung ist frei

 

 

Ausgegraben. Archäologische Forschungen zur NIkolaikirche

Sonderausstellung

2. September bis 22. November 2020

 

Mit dieser Ausstellungs-Kooperation schlägt das Archäologische Museum Hamburg ein neues spannendes Kapitel der Geschichte Hamburgs im Mahnmal St. Nikolai auf: Im Herzen der Stadt, am Nikolaifleet, führte das Archäologische Museum Hamburg in den letzten Jahren mehrere Ausgrabungen durch. Das Gebiet birgt ein für Hamburg einzigartiges Bodendenkmal, denn auf diesem Areal sind Reste der 1195 zum ersten Mal schriftlich erwähnten Kirche St. Nikolai erhalten. Die Geschichte dieser einstigen Hauptkirche ist aufs engste mit der Stadtgeschichte der Hansestadt verbunden und die Ausgrabungen der Archäologen haben zahlreiche neue Erkenntnisse zu ihrer wechselvollen Baugeschichte erbracht. In einer Ausstellung im Kellergewölbe des Mahnmals St. Nikolai erhalten die Besucher ab dem 2. September nun erstmals einen exklusiven Blick auf Funde und Ergebnisse dieser Forschungen.

Eine Ausstellung des Archäologischen Museums in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und dem Mahnmal St. Nikolai. 

Für die Sonderausstellung gilt der reguläre Museumspreis